Aktuelles aus der Presse

Hier finden Sie Artikel der Zeitungen über die Arbeit der Wasserwacht Königsbrunn
oder Aktionen und Einsätzen, an denen wir beteiligt waren bzw. beteiligt sind.



Augsburger Allgemeine vom 17.05.2010 von Marion Kehlenbach
Applaus für Unfallopfer und ihre Retter

Königsbrunn - Taucher der Wasserwacht stiegen in ein verglastes Becken, die Freiwillige Feuerwehr
ließ mit ohrenbetäubendem Lärm Spraydosen explodieren. Der Versuch, brennendes Speiseöl mit Wasser
zu löschen, führte zu einem heftigen Knall und beeindruckender Stichflamme. Zu den Attraktionen beim
gestrigen Blaulichttag gehörten diese Vorführungen.

Etwa die Rettung einer verletzten Person vom 30 Meter hohen Schlauchturm durch die Höhenretter der
Berufsfeuerwehr Augsburg. BRK-Mitarbeiterin Gitte Eisele ließ sich in Sicherheit bringen. Der schwierigste
Moment war es, als die Trage, auf der sie festgeschnallt war, über die Brüstung gehievt wurde. „Da muss
man schon darauf vertrauen, dass die Männer wissen, was sie tun“, erzählte sie hinterher.

Radlader hat Dach eingedrückt
Vier Männer waren zu ihrer „Rettung“ nötig. Zwei sorgten auf dem Turm dafür, dass die Fahrt nach unten
nicht zu schnell wurde. Unten stand Ausbilder Roland Weiß und hielt das Führungsseil straff, dass die Trage
nicht anschlug. Der vierte begleitete sie durch die Luft.
Bedeutend mehr Retter sind bei einem Verkehrsunfall im Einsatz, wie gestern gezeigt wurde. Die Szenerie:
Ein Radlader hat das Dach des Wagens tief eingedrückt. Zwei Personen in einem demolierten Pkw, eine mit
Schock, die andere schwer verletzt eingeklemmt.
Als erstes treffen meistens Polizisten am Unfallort ein, erklärt Feuerwehrkommandant Rainer Schmid den
Zuschauern. Sie sichern die Unfallstelle, sehen nach den Verletzten und informieren Rettungsarzt und Feuerwehr.
Während die Ärzte und Sanitäter dem Fahrer schnell helfen konnten, musste der Eingeklemmte von der Feuerwehr
befreit werden.
Ein Arzt stieg zu dem Verletzten in den Wagen, stabilisierte ihn und sprach beruhigend mit ihm. In der Zwischen-
zeit bearbeiteten die Feuerwehrmänner das Blech: Der Kotflügel wurde etwas eingedrückt, am entstandenen Spalt
wurde das Türblech weggebogen und mit der Rettungsschere Teile der Karosserie herausgeschnitten.
Dann hob ein Spreizer das eingedrückte Dach an, bis die Lücke so groß wurde, dass man den Verletzten bergen
konnte. In diesem Fall war es eine Übung. Unfallopfer und Retter ernteten viel Applaus von den - diesmal
erwünschten - Zuschauern.
(...)





Augsburger Allgemeine vom 14.05.2010 von Sarah Bohn
Freundschaft führt zu Patenschaft

Königsbrunn - Am letzten Wochenende vollzog die Wasserwacht Königsbrunn feierlich ihre Patenschaft
für die Wasserwacht von Grimmen in Mecklenburg-Vorpommern. „Als Patenschaft bezeichnen wir die
freiwillige Übernahme einer Fürsorgepflicht“, erläuterte bei dieser Gelegenheit Hans Hirt, Ortsgruppen-
leiter in Königsbrunn.
Er hatte auch den Anstoß dazu gegeben, nachdem er 2006 bei der alljährlichen „Kieler Strandwache“ Mario
Goß kennengelernt hatte, den Ortsvorsitzenden der Wasserwacht in Grimmen. Die Stadt mit knapp 11 000 Einwohner
liegt nur wenige Kilometer südlich von Rügen und wurde im 13. Jahrhundert als Handelsplatz gegründet.

Zur „Kieler Strandwache“ treffen sich jedes Jahr Wasserwachtler aus allen Bundesländern, um an fünf
Stränden in Kiel Strandwache zu halten. „Mario und ich haben uns auf Anhieb gut verstanden und sind
auch nach dem Kennenlernen in Kiel in Kontakt geblieben“, erzählte Hirt bei seiner Begrüßung vor dem
Wasserwachtgebäude am Ilsesee, „und so ist in vier Jahren eine gute Freundschaft entstanden.“
Hans Hirt unterstützt die Wasserwacht Grimmen schon seit einiger Zeit und möchte das mit der jetzigen
Patenschaft noch intensivieren.
(...)
Für die Zukunft planen die beiden Wasserwachten einen Jugendaustausch, damit die Jugendlichen auch mal
andere Gewässerarten bewachen können - die Wasserwacht in Grimmen tut Dienst an einem früheren Teich in
einem Torfmoor, der zum Naturschwimmbad entwickelt wurde.





Augsburger Allgemeine vom 13.05.2010 von Hermann Schmid
Dicke Luft und ruhige Retter im Jugendzentrum

Königsbrunn - Partynebel wird immer wieder mal im Dachgeschoss des Jugendzentrums eingesetzt, wo ein
großer Raum Platz für Konzerte und Partys bietet. Doch am Mittwochabend stand keine Feier, sondern
eine Feuerwehrübung auf dem Programm. Deshalb hat Thorsten Hahn die Nebelmaschine der Freiwilligen
Feuerwehr Königsbrunn mitgebracht. (...)

Wenige Minuten zuvor hat er zehn „Verletzte“ - ehrenamtliche Helfer und Stammgäste des Jugendzentrums,
die Mitglieder der Wasserwacht passend geschminkt hatten - in den beiden Räumen im Obergeschoss
verteilt und ihnen unterschiedliche Rollen zugewiesen. Einige sollten „bewusstlos“ spielen, andere
nicht laufen können, wieder andere nur etwas benommen oder verunsichert sein.

Jugendzentrum hat der Wehr die Übung vorgeschlagen

„Darf man sich verstecken?“, will ein Mädchen wissen, das offenbar Gefallen an der Aktion gefunden
hatte. „Nein, das nicht, aber ihr dürft auch mal schreien“, instruiert Hahn. „Und wer gerettet ist,
der bleibt draußen“, ergänzt Streetworker Ralph Axiomakarou.
(...)
Er und You-Z-Leiter Pit Granz hatten der Königsbrunner Feuerwehr diese Übung vorgeschlagen.
„Wir wollten unserem Veranstaltungsteam und unseren Stammgästen mal zeigen, auf was es im Falle
eines Feuers ankommt“, erklärt Axiomakarou, „und wir wollen damit auch Kontakte zu organisierten
Jugendlichen knüpfen.“ In diesem Fall also die der Feuerwehr.
Die rückt für die Übung mit vier Fahrzeugen und gut 50 Einsatzkräften an, die letzten 200 Meter
sogar mit Blaulicht und Martinshorn. Sobald die großen Lkw stehen, steigen die Feuerwehrleute aus,
ordnen sich zu Gruppen. Je zwei Mann tragen schon schweren Atemschutz.
(...)
„Wacklig und eng“ war es im Tragetuch, berichtet Sabine. „Das ist eine anstrengende Arbeit“, würdigt
Sebastian den Einsatz der Feuerwehrleute. „Das war etwas langsam“, merkt Sabine an. „Die Orientierung
im dichten Rauch ist für den Angriffstrupp sehr schwierig“, erklärt dazu später Thorsten Hahn.
Deshalb sei es für die Feuerwehr sehr wichtig, den Rauch schnell aus dem Gebäude zu bekommen. Knapp 30 Minuten nach dem Eintreffen der Wehr ist die Übung vorbei. Jetzt werden die Motoren der Lkw
abgestellt, in der Stille geben Einsatzleiter Johann Schabert und 1. Kommandant Rainer Schmid eine erste
Rückmeldung. Beim Öffnen der Fenster und dem Durchsuchen des Obergeschosses sei nicht alles optimal
gelaufen, merkt Schabert an, doch insgesamt loben beide den Einsatz. (...)





Augsburger Allgemeine vom 11.05.2010 von Sarah Bohn
Wasserwacht: In Kiel wuchsen Kontakte nach Grimmen in Vorpommern

Königsbrunn - Am Wochenende vollzog die Wasserwacht Königsbrunn feierlich ihre Patenschaft für die
Wasserwacht von Grimmen in Mecklenburg-Vorpommern.

Hans Hirt, der Ortsgruppenleiter in Königsbrunn, hatte auch den Anstoß dazu gegeben, nachdem er
2006 bei der alljährlichen „Kieler Strandwache“ Mario Goß kennen gelernt hatte, den Ortsvorsitzenden
der Wasserwacht in Grimmen. Die Stadt mit knapp 11 000 Einwohner liegt nur wenige Kilometer südlich
von Rügen.



Augsburger Allgemeine vom 11.04.2010 von Hermann Schmid
Diebe klauen Blaulichter von Rotkreuz-Fahrzeugen

Unbekannte Täter haben zwischen Mittwoch, 7. April, gegen 20 Uhr und Freitag, 9. April, 11.30 Uhr
von zwei Fahrzeugen der Bayerischen Roten Kreuzes einen LED-Blaulicht-Balken und andere Teile
– nach Angaben der Polizei fachmännisch – abgebaut und entwendet. Die beiden Krankentransportfahrzeuge,
ein weißer VW-Crafter und ein weißer Mercedes-Benz, waren vor der Wasserwachtstation beim Ilsesee
abgestellt. Neben dem Blaulichtbalken wurden auch die blauen Glasabdeckungen der im Kühlergrill
eingebauten Frontblitzer entwendet. Der Diebstahlsschaden beläuft sich auf rund 2500 Euro. Hinweise
erbittet die Polizei in Bobingen unter Telefon (0 82 34) 96 06-0.



Augsburger Allgemeine vom 13.03.2010 von Hermann Schmid
Haiti braucht viel mehr als nur Nothilfe

Königsbrunn - Heftige Zerstörung und Wiederaufbau
hat Alexander Leupolz in den vergangenen Jahren
mehrmals erlebt. Der Bauingenieur war Anfang 2006
für das Rote Kreuz im Katastropheneinsatz in
Pakistan und begutachtete im März 2007 auf den
Malediven die Hilfsprojekte nach dem Tsunami.
Jetzt war er drei Wochen als Delegierter des
Deutschen Roten Kreuzes (DRK) mitten im Erdbeben-
gebiet von Haiti und wirkte dort als technischer
Leiter für ein mobiles Krankenhaus - dem wichtigsten
Beitrag des DRK zur internationalen Hilfsaktion.
Das wurde als Zeltstadt im Fußballstadion von
Carrefour nahe der Hauptstadt Port-au-Prince
aufgebaut und versorgt 160 stationäre und täglich
rund 250 ambulante Patienten. Leupolz leitete
unter anderem die Arbeiten für wetterfeste Wege
und ein Drainagesystem, um das Areal für die
baldige Regenzeit vorzubereiten.
...
Mit zahlreichen Fotos und einigen Videosequenzen, aufgenommen aus dem fahrenden Auto, hat Leupolz
das Ausmaß der Zerstörung dokumentiert. „In einigen Straßen habe ich aber nicht gefilmt, aus
Respekt vor den Menschen in ihrem Elend“, merkt er an. Auffallend ist, dass neben Geröllhaufen
aus eingestürztem Mauerwerk scheinbar intakte Häuser stehen. Da hätten Trennwände im Innern die
Gebäude versteift, weiß der Geschäftsführer einer Augsburger Baufirma. Doch die Menschen seien
skeptisch. Viele leben auch neben stehenden Häusern lieber in Zelten, aus Angst vor Nachbeben.

Leupolz hat für das Rote Kreuz auch die Schäden an öffentlichen Gebäuden begutachtet, um Standorte
für ein reguläres Krankenhaus abzuklären. „Tragisch sind nicht die Bauschäden, die kann man
reparieren“, bemerkt Leupolz dazu, „die Lage der Menschen geht einem sehr viel näher.“ Damit meint
er vor allem die schlechten Perspektiven für einen raschen Wiederaufbau.
...
Leupolz sind in den drei Wochen die schlechten Lebensverhältnisse der Menschen und die vielen Mängel
bei Hygiene und Infrastruktur aufgefallen, die seiner Meinung nach schon vor dem Erdbeben vom
12. Januar bestanden haben. Er berichtet, dass sich im mobilen Krankenhaus der Schwerpunkt des
Einsatzes von den Folgen des Erdbebens auf allgemeine Gesundheitsfürsorge verlagere.



Augsburger Allgemeine vom 06.03.2010 von Hermann Schmid
Helfer und Retter laden zum „Blaulicht-Tag“

Heuer wäre er wieder fällig, der Tag der offenen Tür, den die Freiwillige
Feuerwehr bisher alle vier Jahre veranstaltet hat. Doch er ist gestrichen.
Auf eine Präsentation ihrer Ausrüstung und ihrer Einsatzbereitschaft brauchen
die Königsbrunner Floriansjünger allerdings nicht zu verzichten.



Sie werden am Sonntag, 16. Mai, in einem weit größeren Rahmen die Bevölkerung über ihr Wirken
informieren - und zwar gemeinsam mit einer Reihe weiterer Hilfsorganisationen, die in der Stadt
aktiv sind. „Blaulicht-Tag“ soll die Veranstaltung auf dem Festplatz an der St. Johannes-Straße
heißen, nach dem blinkenden Warnsignal, das allen diesen Helfern gemeinsam ist.

Siegfried Schumacher, der Leiter der BRK-Bereitschaft in der Brunnenstadt, hatte die Idee dazu
- und stieß bei der Feuerwehr auf offenen Ohren. Mittlerweile wollen auch die BRK-Wasserwacht,
die Polizeiinspektion Bobingen und die Königsbrunner Bereitschaftspolizei mitmachen, berichtet
Schumacher im Gespräch mit unserer Zeitung.

„Neben den Hilfsorganisationen unterm Blaulicht“, so ergänzt Frank Schöning, der stellvertretende
Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr, „werden auch städtische Einrichtungen wie die Stadtwerke
und der Betriebshof die Bürger informieren.“
Auch das Kommunalunternehmen Verkehrsüberwachung Schwaben Mitte wird seine Aufgaben und seine
Technik für Geschwindigkeitsmessungen präsentieren. Und der Königsbrunner Verein für historische
Feuerwehrfahrzeuge hat zugesagt, zu diesem Anlass eine kleine Ausstellung von Oldtimern zu organisieren.
Von 10 bis 16 Uhr soll es den Besuchern auf dem Festplatz nicht langweilig werden. Jede Organisation
bietet an ihrem Stand Informationen und Vorführungen. Auf dem asphaltierten Bereich des Festplatzes
gibt es zudem immer wieder größere Schauübungen. So werden Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienste
vorführen und erläutern, wie sie bei der Bergung einer eingeklemmten Person nach einen Verkehrsunfall
kooperieren.

Der Höhenrettungstrupp der Augsburger Berufsfeuerwehr demonstriert das Abseilen am Schlauchturm.
Und viele Neugierige wird sicher ein neuer Hubschrauber der bayerischen Polizei anlocken.



"baff"-Ausgabe 4/2009
Ferienkindergarten
Damit berufstätige Mütter und Väter in der kindergartenfreien Ferienzeit stressfrei arbeiten können,
bietet der BRK-Bezirksverband Schwaben seit 15 Jahren in den Sommerferien eine
dreiwöchige Tagesbetreuung an.

...
Höhepunkt des Freizeitprogramms war für die Kinder in der Prillerstraße ein Badeausflug an den Ilsesee.
Dies war nur durch die tatkräftige Unterstützung der Wasserwacht des BRK-Kreisverbandes Augsburg-Land möglich.
Herr Hirt, Bezirksausbilder Rettungsschwimmen, übernahm die Organisation für die Fahrt und den Aufenthalt.
Tatkräftig unterstützt wurde er von seiner Frau und Tochter, beide Betreuerinnen des Ferienkindergartens.
...
Der komplette Artikel: "baff"-Ausgabe 4/2009 / Ferienkindergarten




Beim traditionellen Weihnachtsmarkt des Roten Kreuzes sind wir ebenfalls jedes Jahr vertreten.
An ein bis zwei Tagen besetzen wir einige Stände und unterstützen die anderen, wo es geht.
Es ist einer unserer beliebtesten Dienste, da immer tolle Stimmung aufkommt und die Atmosphäre jedes Jahr
etwas ganz besonderes ist.




Augsburger Allgemeine vom 17.10.2009
Einsatzübung auf dem Reese-Areal
Ungewöhnliches Treiben gestern Abend auf dem Reese-Areal in Pfersee:
Dort veranstaltete das Landratsamt Augsburg eine Katastrophenschutzübung.
Simuliert wurde der Absturz eines Flugzeuges. Etliche Rettungs- und
Feuerwehrfahrzeuge rückten teilweise mit Blaulicht an. (skro)

Weiterer Artikel, Augsburger Allgemeine, vom 19.10.2009, von Kathrin Kratzer
Ein Szenario wie im Katastrophenfilm
Landkreis Augsburg - Dichte Rauchschwaden dringen aus dem Kasernengebäude. Ein Sportflugzeug ist in
das Haus gestürzt. Verletzte rufen um Hilfe, Passanten verharren wie in Schockstarre am Straßenrand. Plötzlich
rasen ein Bus und ein Gefahrgutlaster in die Mauer. Was auf den ersten Blick wie ein Szenario in einem
Katastrophenfilm anmutet, könnte im Ernstfall schnell grausame Realität werden.

Das wissen auch Hans Seitz und Diana Fischer vom Landratsamt Augsburg. Als Sachgebietsleiter für „Öffentliche
Sicherheit und Ordnung“ initiierten sie genau mit diesem Szenario eine nicht angesagte Übung für die Katastrophen-
schutzkräfte des Landkreises. Im Falle des Falles folgt der Ablauf einem klaren Muster. Zuerst werden die verschiedenen
Fachdienste über die Integrierte Leitstelle alarmiert. Am Unglücksort angekommen, müssen sich die angeforderten
Rettungskräfte dann erst einmal koordinieren. „Das ist die zentrale Aufgabe. Das Zusammenspiel unter den Einheiten
muss funktionieren“, erklärte Seitz am Rande des Geschehens.

Neutrale Schiedsrichter bewerten das Zusammenspiel
Ob dieses Zusammenspiel auch an der inszenierten Schadensstelle in der Reese-Kaserne nahe Stadtbergen glückte,
darüber wachten neutrale Schiedsrichter. Mit geschultem Blick beobachteten sie die Arbeit der verschiedenen
Katastropheneinsatzkräfte, darunter auch die Freiwillige Feuerwehr Königsbrunn, das Technische Hilfswerk (THW)
Schwabmünchen und alle Schnelleinsatzgruppen des Bayerischen Roten Kreuzes im Kreis.

Zuerst machten sich die Rettungskräfte daran, die zahllosen Verletzten zu retten und die Passanten mit Schock-
symptomen von der Unglücksstelle zu entfernen. Immer wieder drangen Schreie aus dem Inneren des Busses.
Rund 30 Darsteller mit verschiedensten Verletzungen sorgten für eine sehr wirklichkeitsnahe Unglückssituation.
...
Nach mehr als drei Stunden intensiver Arbeit beendete die Leitung unter der Führung von Kreisbrandmeister Jürgen
Breu und Organisationsleiter Michael Happernagl die umfangreiche Übung. Und nun liegt es an den Schiedsrichtern,
die Leistungen der Rettungskräfte differenziert und detailgenau zu bewerten. In Zusammenarbeit mit dem Landratsamt
Augsburg werden die Vorgänge in der Reese-Kaserne ausführlich ausgewertet.
Damit im Falle des Falles nichts schief geht.




Augsburger Allgemeine vom 26.09.2009 von Helmut Kubsch
Sicher unterwegs im Rettungsauto
Königsbrunn - ABS, BAS, ESP oder ASR, die Bedeutungen verschiedener Fahrerassistenzsysteme sollten
Fahrer von Rettungsfahrzeugen unbedingt kennen. Außerdem sollten sie auch wissen, dass sich Rettungsfahrzeuge
aufgrund ihres Gewichtes und ihrer Ausstattung beim Fahren ganz anders als Autos verhalten. Bei einem Fahr-
sicherheitstraining lernten kürzlich rund 25 Fahrer des Malteser-Hilfsdienstes und des Roten Kreuzes mit Instruktor-
en der Augsburger Verkehrswacht auf dem Übungsplatz der Königsbrunner Bereitschaftspolizei (Bepo) das Verhalten
von Großfahrzeugen kennen. Martin Bernäcker von der Königsbrunner Ortsgruppe der Wasserwacht bestätigte
während der Trainingsfahrten die Häufigkeit von Rettungsfahrten. Erst vor Kurzem musste der stellvertretende
technische Leiter mit Blaulicht zu einer Wasserrettung an den Lech ausrücken. „Da ist es schon von Vorteil,
wenn du weißt, wie sich dein Fahrzeug verhält“, erklärte Bernäcker auf dem Bepo-Gelände. Er wünscht sich für
die 50 Aktiven seiner Ortsgruppe deshalb regelmäßige Übungsfahrten.
Zweimal im Jahr bietet die Augsburger Verkehrswacht im Rahmen des Programms „Sicher unterwegs“ Rettungsfahrern
dazu die Gelegenheit, so Martin Schomanek, der Projektleiter Fahrtraining von der Augsburger Verkehrswacht.
Inhalte des vierstündigen Programms sind: richtiges Bremsen und Ausweichen vor Hindernissen, vorwärts und
rückwärts fahren an Engstellen, rangieren mit Einweiser, fahren mit Anhänger sowie das Fahrverhalten in Kurven.
Gleichzeitig werden Fahranfänger mit mehreren Trainingsfahrten in ihren eigenen Autos auf ihre neue Aufgabe
als Rettungsfahrer vorbereitet.

Blaulicht und Martinshorn
Dem praktischen Fahren mit den Rettungsfahrzeugen geht eine Einweisung in die unterschiedlichen Fahrassistenz-
systeme voraus. In einer Unterrichtseinheit werden die einschlägigen Bestimmungen der Straßenverkehrsordnung
zum Thema Sonder- und Wegerechte ausführlich behandelt. „Jeder Rettungsfahrer muss jährlich von der Verkehrspolizei
über Fahrten mit Blaulicht und Martinshorn belehrt werden“, sagt Schomanek. Im Hauptberuf ist er Verkehrserzieher
der Verkehrspolizei Augsburg, und solche Belehrungen zählen zum Aufgabengebiet des Polizeihauptkommissars,
„da schließt sich der Kreis zu den Sicherheitstrainings“.




Kommentar zum Artikel:
Speziell dieses Fahrsicherheitstraining wurde von der Wasserwacht Königsbrunn organisiert,
um unsere Mitglieder im Umgang mit Dienstwagen und Privatautos zu trainieren.
Teilnehmen durften alle Mitglieder der verschiedenen Hilfsorganisationen, die Interesse hatten.
Für diesen Termin opferten einige Mitglieder und auch Beamte der Verkehrswacht und Bereitschaftspolizei
ihre Freizeit und bescherten uns einen sehr lehrreichen, aber auch lustigen Samstag-Vormittag.
Hierfür noch einmal ein großes Dankeschön an alle Mitwirkenden und Teilnehmer.




Augsburger Allgemeine vom 07.09.2009 von Claudia Huber
Stolz und Freude über Zugang im „Fuhrpark“
Königsbrunn - Sekt, Torten, Blumenschmuck und festlich in Uniform gekleidete Menschen: ein ungewohnter
Anblick bei der Wachstation der BRK-Wasserwacht Königsbrunn am Ilsesee. Doch am vergangenen Samstag,
5. September, gab es dort einen Grund zu feiern: Zwei neue Nutzfahrzeuge wurden offiziell in Betrieb
genommen. Spitze Steine können diesem Schlauchboot nichts anhaben.

Dabei handelt es sich um einen Mannschaftstransporter, der als Einsatz- und Zugfahrzeug genutzt wird und
um ein Rettungsboot, ein Schlauchboot mit Aluminiumrumpf und einem 25-PS-Außenbordmotor.
Die Anschaffung der beiden Fahrzeuge war dringend notwendig, wie Ortsvorsitzender Hans Hirt betonte. So sei das
bisher genutzte Einsatzboot sehr schwer und könne nur mit einem Kran aus dem Wasser geborgen werden kann.
Der „Neuzugang“ dagegen ist ein paar Hundert Kilo leichter und steht damit der Schnelleinsatzgruppe viel rascher
und unkomplizierter zur Verfügung. Da der Rumpf aus Aluminium besteht, kann das Schlauchboot auch problemlos
über spitze Gegenstände gleiten. Das Boot wurde aus Mitteln des Rettungsdienstes Bayern beschafft.

Den neuen Wagen hat die Wasserwacht Königsbrunn selbst mit den über mehrere Jahre hinweg angesparten
Erlösen aus Sanitätsdiensten finanziert. Auch die Innenausstattung, wie zum Beispiel die im Eigenbau
entstandene Funkanlage, ist das Werk ehrenamtlicher Tätigkeit einiger Mitglieder. „Hier zeigt sich wieder,
dass die Wasserwacht Königsbrunn eine der fleißigsten und leistungsfähigsten Ortsgruppen im Landkreis ist“,
lobte Stefan Schuster, Kreisvorsitzender der Wasserwacht, das Engagement seiner Kollegen.

So verfolgten mit Stolz etwa 30 Mitglieder der Wasserwacht die Weihe „ihrer“ neuen Fahrzeuge durch Kaplan
Thomas Wagner. Anschließend beglückwünschten beim gemeinsamen Kuchenessen die Vertreter der Stadt, der
Interessengemeinschaft Tauchen, der Feuerwehr und der benachbarten Wasserwachten die Mannschaft zu ihrer
Leistung und zu den beiden Neuerwerbungen. Und nicht nur Martin Gschwilm, Vertreter der Kreiswasserwacht
Augsburg-Land, wünschte den Königsbrunnern noch „für die Zukunft gute Fahrt, erfolgreiche Rettungsaktionen
und eine gesunde Heimkehr.“





Pressemeldung des Roten Kreuzes Augsburg-Land:
Eine privat organisierte Abitur Abschlussfeier am Baggersee in Graben
mit mehreren Jugendlichen erforderte den Einsatz der Wasserwachten


Landkreis - Als nach einer langen durchzechten Nacht fasste die Jugendlichen in den Morgenstunden den
Entschluss noch mit ihrem Schlauchboot auf den See zu fahren, da passierte das Unglück. Das Wasserfahrzeug
kenterte und die Abiturienten gingen über Board. Die an Land gebliebenen setzten einen Notruf ab. Es waren
insgesamt 6 Personen auf dem Boot, drei klammerten sich noch an selbiges als die Rettungskräfte eintrafen,
drei Personen wurden noch vermisst.

Die Wasserwacht rückte mit den Schnelleinsatzgruppen aus Meitingen, Stadtbergen, Königsbrunn und
Schwabmünchen an. Auch die Ortsgruppen Bobingen, Zusmarshausen und Steppach kamen zum Einsatzort. Schnell
wurden die Boote zu Wasser gelassen und die drei Personen, die sich am Boot halten konnten, gerettet. Parallel
begannen die Suchaktionen nach den restlichen drei Personen. Taucher suchten den Untergrund ab und Schnorch` ler
den Uferbereich sowie Streifengänger das Umland. Nach kurzer Zeit wurden alle Personen gefunden und versorgt.
Nach dem Ende der Übung wurden alle Teilnehmer durch die Wasserwacht Schwabmünchen versorgt

Michael Happernagl, Technischer Leiter der Kreiswasserwacht freute sich über die hervorragende Leistung der
Einsatzkräft und betonte die sehr gute Arbeit. Auch sieht er für die Zukunft die Wasserwacht für Großschadens-
ereignisse sowie für die Rettung von Menschen, Tieren und Sachwerten bestens Gerüstet.

Der Vorsitzenden der Wasserwacht im Landkreis, Stefan Schuster, bedankte sich bei allen Teilnehmern, besonders
beim stv. technischen Leiter Kreiswasserwacht, Ludwig Reiser, der Maßgeblich die Übung organisiert hat. „Ständige
Übungen, Aus- und Fortbildungen machen uns zu einem leistungsstarken, schnellen, zuverlässigen und
kompetenten Wasserrettungsdienst.“ so Schuster.






Augsburger Allgemeine vom 29.07.2009
Wasserwacht Königsbrunn geht mit Behinderten baden
Königsbrunn - Die Wasserwacht Königsbrunn ging jetzt am Ilsesee mit acht Betreuten aus dem
Fritz-Felsenstein-Haus (FFH) im Ilsesee baden. „Wir wollten behinderten Menschen auch mal die
Möglichkeit geben, in einem See zu schwimmen, nicht nur in einem Hallenbad“, so Sabine Auinger,
die bei der Königsbrunner Wasserwacht die Rettungsschwimmer ausbildet.
Rollstühle blieben am Ufer zurück. Stattdessen legten sich die Behinderten auf ein Rettungsbrett
oder wurden behutsam von Betreuern und Wasserwachtmitgliedern im Wasser herumgeführt. Einige wagten
sich sogar mit Schwimmflügeln oder Schwimmreifen – zusammen mit einer Aufsicht – ein Stück weiter hinaus.
Stets stand jedoch die Sicherheit im Vordergrund.
Jeder der behinderten Teilnehmer hatte mindestens einen Aufpasser ganz für sich. ...

Aus der Königsbrunner Stadtzeitung:




Augsburger Allgemeine vom 18.07.2009
Retter platzen ins Badevergnügen
Königsbrunn - Das Boot der Wasserwacht kreist auf dem Ilsesee, Taucher springen ins Wasser, Sanitäter
kommen mit Blaulicht und Martinshorn, ein Hubschrauber landet. Am Ufer gibt es deshalb am Donnerstagabend
einen großen Menschenauflauf. Besorgte Eltern rufen am Kiosk an, ob ihren Kindern beim Baden etwas passiert sei.
Sie können jedoch beruhigt werden: Es war nur eine Übung. 28 Ehrenamtliche der Wasserwachten Königsbrunn,
Schwabmünchen, Bobingen und Stadtbergen zeigen einer Delegation des Chinesischen Roten Kreuzes,
wie die Wasserrettung hier funktioniert.

Chinesen wollten typischen BRK-Kreisverband kennenlernen.

„Die Chinesen wollten einen typischen deutschen Kreisverband kennenlernen, der auch in der internationalen Arbeit
engagiert ist“, erklärt BRK-Kreisgeschäftsführer Günther Geiger. Die Wahl fiel auf den Kreisverband Augsburg-Land.
Die fünf Chinesen, darunter die Vizepräsidentin des Chinesischen Roten Kreuzes Juxiang Su, besuchen die
Rettungswache Gersthofen und sehen sich die Trinkwasseraufbereitungsanlage und die Feldküche des
BRK-Kreisverbands an, die in der Bereitschaftspolizei gelagert ist.
Schließlich können sie am Ilsesee hautnah erleben, wie die Rettungskette funktioniert. „So eine große Übung machen
wir jedes Vierteljahr“, erklärt Einsatzleiter Michael Happernagel. Dann ist sie aber nicht angekündigt. Über diese
für die chinesische Delegation wussten die Helfer Bescheid.

Die Badegäste am Ilsesee dagegen nicht. Sie schauen neugierig und auch besorgt, als die Boote ausrücken, um die
Person zu retten, die auf dem Wasser treibt, weil ihr Kanu umgekippt ist. Dann kommen auch noch Taucher, um eine
zweite Person, die untergegangen ist, zu bergen. Der Ertrunkene - es ist eine Puppe - wird in den Krankenwagen
verladen, der fährt zur Liegewiese.
Dort landet ein Rettungshubschrauber, der den Verletzten ins Krankenhaus fliegen soll.
Der Hubschrauber kommt extra für die Übung von der Bundeswehr in Ingolstadt. Und nicht nur die Chinesen zücken
die Kameras, als er auf der Liegewiese landet. Hunderte Badegäste und Anwohner stehen daneben und schauen beim
Spektakel zu. „Die Chinesen wollen sehen, wie unsere dezentrale Struktur funktioniert“, erklärt Alexander Leupolz
von der Königsbrunner Wasserwacht: „Sie können sich nicht vorstellen, dass ein Einsatz in Bayern und Hessen
trotzdem genauso funktioniert. Sie kennen halt nur das Zentralistische.“





Augsburger Allgemeine vom 28.04.2009
Wasserwacht-Jugend unterwegs
Dießen (lt) - Wie in jedem Jahr unternahm die Wasserwacht-Ortsgruppe Dießen einen Jugendausflug nach
Königsbrunn. Aufgrund des großen Interesses konnten in diesem Jahr 51 Teilnehmer verzeichnet werden.
Auch Eltern der Jungmitglieder sowie erwachsene Mitglieder der Ortsgruppe waren gerne gesehen. Erstmals
begleiteten auch interessierte Nichtmitglieder die Ausflügler, um sich einen Eindruck von der Wasserwacht
zu verschaffen.
Für die Übernachtung wurde die von der Wasserwacht Königsbrunn zur Verfügung gestellte Rettungsstation am
Ilsesee genutzt. Die reichhaltige Verpflegung wurde unter Mithilfe vieler fleißiger Hände selbst zubereitet.
Ein Höhepunkt war die nächtliche Fackelwanderung um den See, bevor für Jung und Alt die Nachtruhe begann.

Natürlich freuten sich auch alle auf den Besuch der Königstherme am Sonntag. Nach ausgiebigem Frühstück
und gemeinsamem Aufräumen stand diesem auch nichts mehr im Wege. Nach einem erholsamen Tag in
der Therme wurde die Gruppe dann allmählich kleiner, bis auch die letzten begeisterten Teilnehmer
ihre Heimreise antraten.



Augsburger Allgemeine vom 02.01.2009
Retter tauchen an langer Leine von Susanne Straka
Königsbrunn - Die Szene, die Spaziergänger am Ilsesee am Silvestervormittag beobachten konnten,
führt beim durchschnittlichen Mitteleuropäer - mindestens - zu einer ausgeprägten Gänsehaut:
Eingepackt in spezielle Anzüge wagten sich am Südufer einige Taucher ins eiskalte Wasser und
verschwanden nach wenigen Metern unter der Eisdecke.

Für Stammgäste ist dies freilich nichts Neues, denn die Königsbrunner Wasserwacht veranstaltetet seit
Langem am letzten Tag des Jahres ein „Silvestertauchen“ für Rettungstaucher aus dem ganzen Landkreis.
Dabei ist jeder Taucher durch eine Signalleine mit dem am Ufer stehenden Leinenführer, auch Signalmann
genannt, verbunden und kann durch Zugsignale an der Leine zu einer bestimmten Stelle dirigiert
werden. Wer Rettungstaucher werden will, muss für die umfangreiche zwölfmonatige Ausbildung mehrere
Voraussetzungen erfüllen. Dazu gehören etwa das Deutsche Rettungsschwimmerabzeichen in Silber, ein
Sanitätslehrgang, die Ausbildung zum Wasserretter - und nicht zuletzt die psychische Eignung. „Es kommt
öfter vor, dass Rettungstaucher gerufen werden, um etwa ein Autowrack aus einem See oder Fluss zu bergen.
Da wird man zwangsläufig auch mit dem Tod konfrontiert. Dieser psychischen Belastung muss ein Rettungstaucher
gewachsen sein“, erklärt Markus Wiedenmann von der Wasserwacht.



Augsburger Allgemeine vom 30.12.2008
Eifrige Wasserwachtler
Königsbrunn (pm) - Mit rund 380 Mitgliedern ist die Wasserwacht-Ortsgruppe Königsbrunn eine der größten
im Landkreis - ganz sicher ist sie aber diejenige mit den meisten Einsatzzahlen und der umfangreichsten
Ausstattung. Ortsvorsitzender Markus Wiedenmann blickte unlängst wieder auf ein ereignisreiches Jahr 2008 zurück.

In den zurückliegenden zwölf Monaten wurde die Schnelleinsatzgruppe der Wasserwacht zu 46 Einsätzen
alarmiert, gab er bekannt. Bei Sanitäts- und Wachdiensten sicherten die Mitglieder insgesamt 62 Veranstaltungen
von Königsbrunner Vereinen ab - darunter auch Großveranstaltungen wie die Antenne Bayern Partypiste im Januar
und den Königsbrunner Triathlon.
Bei 90 Wachdiensten am Ilsesee und im Hallenbad des Gymnasiums Königsbrunn sorgten die Wasserretter und
Rettungsschwimmerinnen für Sicherheit am und im Wasser. Dazu trugen auch die Schwimmkurse der Wasserwacht
bei, merkte Wiedenmann an. Im Rahmen der Jugendarbeit nahm die Königsbrunner Ortsgruppe heuer auch wieder
an Wettkämpfen (etwa den Kreisjugendspielen des Jugendrotkreuzes) teil. Auch das obligatorische Sommerzeltlager
der Jugend fand wieder statt.
Insgesamt leisteten die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer der Wasserwacht Königsbrunn rund 9000 Stunden
in den Bereichen Jugendarbeit, in Ausbildungen und Kursen, Rettungs- und Wasserrettungsdienst, Sanitäts- und
Betreuungswesen sowie in Instandsetzungs- und Wartungsarbeiten, zählte Wiedenmann auf,
„zum Wohle der Bürger nicht nur in Königsbrunn“.



Augsburger Allgemeine vom 30.12.2008
Damit Taucher trocken bleiben
Königsbrunn (hsd/pm) - Die geplante Weihnachtsfeier im Wald fiel kurz vor den Feiertagen dem schlechten
Wetter zum Opfer, so feierte die Wasserwacht Königsbrunn mit ihren aktiven Mitgliedern und den Kinder- und
Jugendgruppen eben auf ihrem Gelände am Ilsesee. Bei Bratwürsten, Lebkuchen, Kinderpunsch und Glühwein
hatten trotz Wind und Kälte Groß und Klein ihren Spaß.
Eine Bescherung gab es auch: Michael Happernagl, der technische Leiter der Wasserwacht im Landkreis,
überbrachte seinen Königsbrunner Kollegen ein willkommenes Weihnachtsgeschenk - einen Trockentauchanzug,
gespendet von der Firma Sport Schneller aus Donauwörth für die Wasserwacht in Königsbrunn. Er wird für die
Tauchergruppe der Schnelleinsatzgruppe (SEG) im Bereich der Hochwasserrettung verwendet.

Mit einem Trockentauchanzug können die Rettungstaucher auch in Wasser, das möglicherweise durch Öl oder
Chemikalien verschmutzt ist arbeiten. „Mit dieser Spende ist die Ausstattung für die Hochwasser-Tauchgruppe in
Königsbrunn nun komplett“, freut sich Ortsvorsitzender Markus Wiedenmann.

Die Gruppe kann Anfang 2009 mit einem neuen Einsatzfahrzeug - vom Ortsverein selbst finanziert - auch überörtlich
in Betrieb gehen, kündigte Wiedenmann an. Damit verfügt dann die Wasserwacht Königsbrunn über zwei voll
ausgestattete Wasserrettungs-Fahrzeuge, einen Rettungswagen und einen Einsatzleitwagen.

Veränderungen in der Leitung der Ortsgruppe
Am Sonntag, 25. Januar, findet in der Wasserwachtstation Ilsesee in der Zeissstraße 13 die Jahreshauptversammlung
mit Neuwahl der Ortsgruppenleitung statt. Dabei werde es einige personelle Veränderungen geben, kündigte Markus
Wiedenmann an. Geplant sei, künftig die Ortsgruppe mit einer Doppelspitze - ein Verantwortlicher für den
Einsatzbereich, ein weiterer für die übrigen organisatorischen Bereiche - zu führen.





Augsburger Allgemeine vom 29.12.2008
Wasserwacht Königsbrunn leistete ehrenamtlich rund 9000 Stunden
Königsbrunn - Mit rund 380 Mitgliedern ist die Wasserwacht-Ortsgruppe Königsbrunn eine der größten
im Landkreis Augsburg - ganz sicher ist sie aber diejenige mit den meisten Einsatzzahlen und der umfangreichsten
Ausstattung. Insgesamt leisteten die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer der Wasserwacht Königsbrunn rund
9000 Stunden in den Bereichen Jugendarbeit, in Ausbildungen und Kursen, Rettungs- und Wasserrettungsdienst,
Sanitäts- und Betreuungswesen sowie in Instandsetzungs- und Wartungsarbeiten.
Mehr lesen Sie in der Dienstagausgabe der Schwabmünchner Allgemeinen und der AZ - Königsbrunner Zeitung.











Augsburger Allgemeine vom 01.01.2008 von Oliver Heider
Bei zwei Grad über Null hinab in die Tiefe
Königsbrunn - Ihm macht so schnell keiner etwas vor. Seit 25 Jahren zieht es Klaus Rohr schon in die
dunklen Tiefen hinab - zum Tauchen. So auch am Silvestertag. Am Ilsesee bei Königsbrunn hat er sich mit über
40 Mitgliedern der Wasserwacht des Bayerischen Roten Kreuzes (BRK) zum traditionellen Silvestertauchen getroffen.

Jedes Jahr kommen hier die Mitglieder der Wasserwachten aus Kaufbeuren, Donauwörth, Aichach-Friedberg,
Augsburg-Stadt und dem gesamten Landkreis Augsburg sowie die DLRG-Taucher aus Ulm zusammen. Rohr
findet die Aktion toll. "Die rege Teilnahme zeigt, dass die Leute begeistert bei der Sache sind", meint der
dienstälteste Taucher der Wasserwacht Königsbrunn. Bei kalten zwei Grad über Null zieht er seinen Anzug und
die Flossen an, schnallt sich die Sauerstoffflasche um und befestigt Tauchmaske und Schnorchel. Der Ilsesee
ist teilweise zugefroren, daher mussten die Taucher erst einmal ein Loch in die Eisdecke zaubern. Nun kann es
für Rohr losgehen. "Eistauchen ist immer etwas Besonderes", sagt er. Und dann noch "im schönsten Tauchsee
Bayerns" - das mache doppelt Spaß. Langsam gleitet er hinab in die Tiefe. Als er unter der Eisschicht
verschwindet, zeugen nur noch Luftblasen von seiner Anwesenheit.

Anwesend ist auch Markus Wiedenmann, der Ortsvorsitzende der Wasserwacht Königsbrunn. An der Einstiegsstelle
der Taucher vorbei, läuft er zum Südufer des Sees. Dort finden nämlich parallel landkreisübergreifende
Leinenführer-Prüfungen statt. Martin Bernäcker und Michael Bärreiter gehören zu den fünf Anwärtern und
stehen bereit. Die Taucher, die sie an der Leine haben, sind bereits im Wasser. Die Prüflinge müssen zeigen,
dass sie vom Ufer aus ihre Unterwasser-Kollegen zum gewünschten Zielobjekt führen können - im Ernstfall also
zur Unglücksstelle. "Beim Eistauchen ist der Leinenführer noch wichtiger als sonst, da nur ein Taucher unter
Wasser ist", erklärt Wiedenmann. Gegenseitige Hilfe im kalten Nass sei also nicht möglich.

Sowohl Bernäcker als auch Bärreiter machen ihre Sache gut. Doch dann baut der Prüfer, Michael Messtorff
aus Augsburg, plötzlich ein für die Prüflinge unvorhersehbares Problem ein. In der Ernstfall-Simulation zieht
einer der beiden Taucher nun einmal an der Leine. "Das bedeutet, er ist in Not geraten", verrät Wiedenmann.
Martin Bernäcker muss das Zeichen erkennen. Sofort holt er den Taucher an Land. Die anderen Beteiligten
kommen zu Hilfe. Sehr gut. Alle fünf Prüflinge bestehen. Sie dürfen sich jetzt Leinenführer nennen -
inklusive aller Aufgaben, die mit einem Einsatz verbundenen sind. Wiedenmann marschiert zurück zur
Einstiegsstelle. Dort will Gottfried Eisele, der zu den insgesamt 42 Luftrettern der BRK-Wasserwacht zählt,
die Stabilität der Eisschicht testen. Er schiebt einen so genannten "Eisgleiter" auf die rutschige Oberfläche.
Mit diesem modernen Einsatzgerät kann die Wasserwacht schnell und sicher zu einer im Eis eingebrochenen
Person kommen. "Das Gewicht des Retters wird dabei auf eine fünf Quadratmeter große Fläche verteilt",
sagt Wiedenmann. Das Risiko einzubrechen, sei daher geringer. Mittlerweile ist auch Klaus Rohr wieder an Land.
"Bei einem 20-minütigen Tauchgang friert man eigentlich nicht", erzählt er. Trotz des eisigen Wassers.





Aus der Augsburger Allgemeinen
Für den Katastrophenfall





Aus der Augsburger Allgemeinen vom 24.05.2005 von Veronika Hauschka
Retter suchen auf allen Vieren nach den Opfern





Augsburger Allgemeine vom 23.05.2005
Nur das "richtige" Feuer fehlte
Übung mitten im Zentrum
Königsbrunn (vero) - Die Feuerwehr Königsbrunn übte gestern zusammen mit dem Roten Kreuz und
der Wasserwacht an ungewöhnlicher Stelle: mitten im Zentrum beim Kino "Hollyworld Movieplex". Eine Stunde
lang dauerte die Einsatzübung, bei der ein Brand in Kino drei angenommen wurde. Der Saal steht unter
Rauch, verletzte Personen müssen gefunden und geborgen werden, hieß es dabei für die Einsatzkräfte.
"Bis auf das tatsächliche Feuer herrschen reale Bedingungen", erklärte Thorsten Hahn, Pressewart der
Feuerwehr. "Der Saal ist so verraucht, dass man die eigene Hand vor Augen nicht mehr sehen kann."
Das sei besonders für die Atemschutzträger wichtig, die die Verhältnisse unter solchen
Bedingungen testen müssten. Kommandant Manfred König hatte die Leitung bei dem Übungseinsatz.




Unsere Taucher puzzelten beim 1. Deutschen Puzzeltag, am 27.09.2004, in der Königstherme in Königsbrunn um die Wette.



Aus dem Wasserwachtmagazin "Aqua", Ausgabe 2/2002 von Christian Preißler
Ausbilder der Lehrgruppe Natur- und Umweltschutz der Wasserwacht trafen
sich zur Tagung in der Wasserwacht-Station Ilsesee in Königsbrunn.

Aus ganz Schwaben, von Lindau, aus dem Ober- und Ostallgäu, von Ulm und Nordschwaben, aus den Landkreisen
Aichach-Friedberg, Augsburg Land und -Stadt waren sie angereist, um am Ilsesee in Königsbrunn ihre diesjährige
Frühjahrstagung abzuhalten. Bezirksausbilder für Natur- und Umweltschutz, Günter Ruckriegel aus Donauwörth,
hatte gemeinsam mit seinem Stellvertreter Burkhard Hoffmann, der aus Köln angereist ist, eingeladen.
Auch der stellvertretende Landesbeauftragte, Hans Wohlmuth aus Aichach ließ es sich nicht nehmen mit dabei zu
sein und bereitete am Abend mit seinem exzellent zusammengestellten Diavortrag über den Lebensraum Fließ- und
Stillgewässer allen einen unvergesslichen Abend.

Den kompletten Artikel "Ausbilder der Lehrgruppe..." gibt es hier im PDF.